FoWare

Warum schreibe ich Freeware : 1983 habe ich mir den Commodore 64 gekauft um Adressen zu verwalten und Briefe zu schreiben. Nach dem Einschalten und  Anschluss am Fernseher war aber nur ein blauer Bildschirm und ein blinkender Cursor zu sehen. Ausser ein paar blöden Hüpfspielen gab's nichts bezahlbares zu kaufen. Es hiess man müsse selber in Basic programmieren. Mit Unterstützung eines Informatikstudenten und etwas Literatur schrieb ich dann mein erstes Buchhaltungsprogramm auf dem C64. Getestet von einem Buchhalter konnte das Ding dann in Gebrauch gehen. 

System 1984 : mangels Printer - rechnen auf dem C64 - abschreiben vom TV

In den folgenden Jahren gab's dann bessere PC's und dann auch Turbo-Pascal. Ich habe meine Programme, die ich für meine Arbeit benötigte immer selber in der Freizeit geschrieben. 1987 suchte ich im Zuge einer Wärmesanierung ein Programm zur Berechnung, wurde aber auch in einer Computerausstellung nicht fündig. So entstand die erste Wärmedurchgangsberechnung nach der klassischen Berechnungsart k-Wertberechnung nach Element 23 in Turbo-Pascal 3.0. Die Oberfläche  dieses Programmes habe ich später mit Delphi an Windows angepasst. So entstanden nach und nach viele Programme, die nur ich selbst genutzt habe.

Mit der Pensionierung kam mir nun die Idee, wenigstens die Programme, die andere auch nutzen könnten als Freeware ins Netz zu stellen. Habe diese etwas angepasst und verbessert und so entstand FoWare auf der Gratisseite npage.de. Da mein Haupthobby schon immer Fotografie war, schreibe ich jetzt halt auch Programme zu Archivierung und Verbesserung von Fotos. Es gibt bei mir keine kommerziellen Absichten - ich programmiere nach wie vor als Hobby und Zeitvertreib.


Shareware ist Prüf vor Kauf-Software und gehört nicht in den Bereich Freeware.  Immer mehr aber findet man dort Shareware. Es ist absolut lästig, jedesmal die installierten Programme wieder loszuwerden.Meine eigenen Programme sind alle frei von jeglichen Tricks wie -freischalten- oder einer bestimmten Laufzeit. Echte Freeware kommuniziert auch nicht mit dem Hersteller aus irgendwelchen undurchsichtigen Gründen. Oft ist auch Freeware unbrauchbar und bezweckt nur, dass man die Vollversion kauft. Demoversionen sind auch keine echte Freeware. Achten Sie beim Download auch darauf, ob die Programme speicherresident sind. Diese benötigen dann oft zu unrecht Speicherplatz. Die speicherresidenten Programme zeigen sich ganz unten rechts auf dem Bildschirm. Dort sollten sich nur Programme zum Internetschutz tummeln.

Aus der Sicht des Programmierers.

Jeglicher Setup von Software ist im Prinzip unnötig. Ein Programm kann sich selber orientieren und die Montage eines Links auf dem Desktop sollte jeder Anwender beherrschen.  Selbst Datenbankprogramme brauchen keine Anmeldung beim System.  Genauso unnötig sind Anmeldungen und Freischaltungen bei Freeware - diese dienen nur Kommerzabsichten. Dasselbe gilt für zeitlich befristete Programme und Programme die in der Freewareversion nur Teilbereiche zulassen. Es ist schade - die meisten sog. Freewareseiten sind übervoll mit solchem Müll.  Eine Kennzeichnung von echter und falscher Freeware wird nicht vorgenommen.  Wenn jemand ein Programm verkaufen möchte, so kann er das auf normalem Weg über Werbung oder allenfalls über Shareware machen. In der Freeware aber hat eine solche Verkaufsstrategie meiner Meinung nach nichts zu suchen.

Schädlinge

Viren, Würmer, Cookies und andres Getier kann sich überall verstecken. Auch in direktem Kontakt mit gewissen unsauberen Seiten- Da hilft nur ein gutes Virenprogramm und zusätzliche Scanner. Die gibt es auch im Freewarebereich. Vorsicht bei Freewareseiten, die eine Onlinekontrolle anbieten. Dies sind oft reine Heurisitikprogramme, die oft Viren anzeigen, die keine sind. Heurisitik ist nur eine Wahrscheinlichkeitsberechnung.


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